Wer möchte nicht die Stadt in der er war auch bei Nacht in (visueller) Erinnerung behalten und ein paar schöne Fotos von den vorbeirrauschenden Autos, die in Lichterbahnen verschwimmen und der atemberaubenden Skyline im Hintergrund?

Im Internet gibt es eine überwältigende Anzahl von Tipps und Anweisungen zum Thema Nachtfotografie, wenn man danach sucht. Aber keine Sorge, mit diesem kleinen Tricks kann auch jeder Anfänger mit einer DSLR Kamera ein paar tolle Schnappschüsse bei Nacht hinbekommen.

  • Kamera: Je nach Blendengröße musst du dementsprechend die Belichtungszeit in deinen Einstellungen anpassen. Eine große Blende braucht weniger Belichtungszeit als eine kleine und andersrum. Es ist immer besser, zu unterlichten als zu überlichten. Man kann nachher immernoch in der Bearbeitung aufhellen.
  • Zeit: Die beste Zeit für nächtliche Aufnahmen ist kurz vor und nach Sonnenaufgang und -untergang. Stell sicher, dass du dann schon an dem Ort bist, von wo du gerne ein Foto machen möchtest.
  • Blitz aus! Du denkst, er ist eine Hilfe bei Aufnahmen im Dunkeln, jedoch kann er nur alles innerhalb von 5 Metern Entfernung belichten und lässt alles dahinter schwarz erscheinen.
  • Stativ: Es ist wichtig, die Kamera ganz stillzuhalten für ein gutes Foto bei Nacht wegen der langen Belichtungszeit. Dafür hilft ein leichtes Stativ, was du überall mit hinnehmen kannst am besten.
  • Nicht anfassen! Bei wenig Licht ist jede kleinste Bewegung oder Vibration an der Kamera fatal für die Belichtungszeit. Deshalb lieber den Selbstauslöser nehmen, statt den Finger.
  • ISO-Wert: ISO definiert, wie sensibel die Kamera auf Licht reagiert. Wenn er hoch eingestellt ist, brauchst du automatisch weniger Belichtungszeit.

Denk dran: jeder fängt mal klein an. Probier dich einfach ein bisschen aus und du wirst sehen, dass es gar nicht so schwer ist. Es braucht nur ein bisschen Übung.

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