Spannende Reiseziele und Unterbringung in 5-Sterne Hotels: Business Trips sehen oberflächlich betrachtet nach viel Glamour und Prestige aus. Jedoch sieht die Realität für geschäftlich Vielreisende oft anders aus.

Warteschlangen, Flugverspätungen und einsame Abendessen machen oft einen großen Teil der Reisen aus, denn die Vorzüge von Meetings rund um die Welt von Paris nach Tokyo kommen mit einem hohen emotionalen Preis.

„Es ist eine Hass-Liebes Beziehung,“ sagt Brian Whitney, ein Angestellter bei NCR der fast die Hälfte des Jahres unterwegs ist.

Eine neue Studie aus England hat nun auch die Schattenseiten von Geschäftsreisen genauer untersucht.

In der Arbeit „A Darker Side of Hypermobility“ werden die physiologischen, psychologischen, emotionalen und sozialen Belastungen von den Reisenden untersucht.

Scott Cohen, einer der Autoren der Studie und Director of Research an der Schule für Hospitality und Tourismus Management an der Universität von Surrey sagt, die vielen Reisen machen die Arbeiter oft einsam und sogar krank.

„Wenn du 85.000 Meilen im Jahr fliegst – das entspricht 7 mal einem Hin- und Rückflug von New York nach Tokyo jährlich – hast du schon die Sicherheitsgrenze für die Strahlenbelastung überschritten,“ sagt er. Das ginge auf den Herz-Kreislauf Rhythmus, vor allen Dingen duch die Zeitunterschiede und den immer wiederkehrenden Jet Lag, der dann sogar chronisch werden kann. Auch das Thrombose Risiko steigt, darin sind sich Experten einig.

Die größte Herausforderung sei aber das Getrenntsein von Familie und Freunden für Geschäftsreisenden. Sie reisen zwar an schöne Orte, haben spannende Meetings und machen tolle Erfahrungen, aber haben niemanden, mit dem sie das in dem Moment auch teilen können.

Deshalb, wenn ihr das nächste Mal am Schreibtisch sitzt und davon träumt, wie schön es wäre, für den Job zu reisen, denkt dran, dass die Medaille immer zwei Seiten hat.

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